Das Bergrennen in Mickhausen 2017

Das 37. Bergrennen in Mickhausen vom 30.9. -1.10 2017 war erwartungsgemäß ein voller Erfolg, doch schon im Vorfeld des Rennens war klar, daß dies vorerst das letzte Bergrennen Mickhausen sein würde. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Organisation der Veranstaltung wurde vom Veranstalter ASC Bobingen beschlossen, im Jahr 2018 von diesem Rennen abzusehen.

Mehr als 10.000 Zuschauer verfolgten das letzte Rennen dieses Jahres. Am Samstag lief alles tadellos, die Bedingungen waren perfekt – warme Temperaturen und trockene Straßen, die 35 Teilnehmer steigerten sich von Runde zu Runde und es gab bereits Zeiten von weniger als 60 Sekunden.

Marcel Steiner bleibt ungeschlagen

Die Favoriten waren der Slowene Patrik Zajelsnik mit seinem Prototyp Norma M20 FC und der mehrfache Schweizer Bergmeister Marcel Steiner mit seinem LobArt/Mugen – beide zeigten erwartungsgemäß fantastische Leistungen. Der Slowene legte 49,658 Sekunden vor, doch Steiner ging mit 48,129 Sekunden in Führung. Auf dem dritten Platz landete Fausto Bormolini.

Am Sonntag änderten sich die Wetterbedingungen – zu Beginn des Rennens regnete es und die Rennstrecke verwandelte sich in eine Rutschbahn. Zunächst sah es so aus, als ob Romeo Nüssli seinen Überraschungssieg von 2016 wiederholen könne. Nach dem ersten Rennen lag er hinter seinem Landsmann Marcel Steiner an zweiter Stelle.

Das zweite Rennen verlief dann ohne Regen und die Rennstrecke trocknete teilweise ab. Der Wechsel zwischen trockener Straße und rutschiger Fahrbahn in den Waldgebieten führte zu mehreren – zum Glück harmlosen – Unfällen. Hier erzielte Patrik Zajelsnik die schnellste Zeit, dicht gefolgt von Marcel Steiner, der jedoch in der Gesamtwertung von zwei Läufen die Spitzenposition halten konnte.  Der Österreicher Christoph Lampert wurde Zweiter. In der dritten um entscheidenden Runde war wiederum Marcel Steiner der Schnellste und nahm damit Zajelsnik die Führung ab. Mit fast 7 Zehntel Vorsprung in der Gesamtwertung wurde Steiner Gesamtsieger. Christoph Lampert wurde Dritter, gefolgt von Simon Hugentobler und Uwe Lang.

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