Bergrennen – was ist das Besondere an dieser Motorsportart?

Das besondere an der Disziplin der Bergrennen ist zunächst einmal die Rennstrecke, die bergauf verläuft, wobei die Ziellinie höher liegen muss als der Startpunkt des Rennens. Die Strecke darf zwischen Start und Ziel jedoch auch Abschnitte enthalten, die flach oder abfallend sind.

Der besondere Reiz dabei liegt in den zahlreichen Kurven. Bergrennen werden als Einzelfahrten ausgetragen, das bedeutet, daß keine Überholmanöver stattfinden und die Gefahr von Unfällen durch Kollisionen von Fahrzeugen ausgeschlossen werden. Die Schwierigkeit bei dieser Art von Rennen ist die Tatsache, daß die jeweilige Rennstrecke vor dem Wettbewerb nur einmal im Jahr und höchsten viermal zu Trainingszwecken abgefahren werden darf. Der Sieger eines solchen Rennens ist der sogenannte “Bergmeister”.  

Die Geschichte des Bergrennens geht zurück bis ins späte 19. Jahrhundert. Das erste dieser  Rennen fand 1897 zwischen Marseille und Nizza statt, und bis zum Zweiten Weltkrieg wurden weitere Rennen auf Alpenpässen und in den Mittelgebirgen ausgetragen. Anfang der 60er Jahre ging es weiter, und heute existieren zahlreiche Rennveranstaltungen in vielen Ländern Europas wobei die anspruchsvollsten Rennstrecken in der Schweiz, in Frankreich und in Italien zu finden sind. Die bedeutendste Bergmeisterschaft ist die Europa-Bergmeisterschaft, die von der FIA organisiert wird.

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